Geldanlage: Mehr als 75% legen Wert auf persönliche Beratung

Geldanlage: Mehr als 75% legen Wert auf persönliche Beratung

(05.06.2016) Trotz vielfach schlechter Noten für Anlageberater steht deren Rat bei Anlegern weiterhin hoch im Kurs. Eine Umfrage Mitte Februar 2016 im Auftrag der Börse Stuttgart belegt, dass die überwiegende Mehrheit eine persönliche Beratung im Vorfeld einer Geldanlage für unabdingbar hält. Nur: Wie gut oder wie unabhängig werden Anleger beraten?

Mehr als 75% der von TNS Infratest befragen Personen gaben an, dass sie hohen bzw. sehr hohen Wert auf eine persönliche Beratung legen, keine 10% halten eine Anlageberatung für verzichtbar. Gerade einmal 13% der Befragten gaben an, ihre Anlageentscheidungen gänzlich ohne Beratung zu treffen.

 

Wenig überraschend lassen sich nach wie vor 60% der Anleger von einem Angestellten ihrer Bank oder Sparkasse beraten, nur 15% bevorzugen die Umsetzung ihrer Anlageentscheidungen über eine Direktbank. Immerhin 13% der Befragten lassen sich von einem unabhängigen Anlageberater aufklären.

 

Doch was darf ein Anleger von seiner Bank oder Sparkasse, von seiner Direktbank oder von seinem unabhängigen Anlageberater erwarten?

 

Angestellte der Banken und Sparkassen können per definitionem nicht unabhängig beraten, da sie die Interessen ihres Arbeitgebers zu vertreten haben. Darum werden bei den Sparkassen DEKA-Fonds, bei den Volksbanken UNION-Fonds und bei der Commerzbank ALLIANZ-Fonds verkauft, um hier einmal drei Beispiele zu nennen. Die Beratung gerät hier zum Lotteriespiel, je nachdem gerade das „Zertifikat des Monats“ unter das Anlegervolk muss, oder gerade „Bausparwochen“ angesagt wurden. Anleger müssen sich darüber im Klaren sein, dass Bankberater keine Berater sind, sondern Bankproduktverkäufer. Aufgrund dieser Erkenntnisse wuchs und wächst die Schar der Anleger, die keinem Berater mehr vertrauen und ihre eigenen Anlageentscheidungen bei einer

 

Direktbank umsetzen. Die Vorteile liegen klar auf der Hand: Geringe Kosten und freie Produktauswahl ohne Konzerninteressen sind hier die Pluspunkte. Dem gegenüber fehlt hier aber auch vollständig eine profunde Beratung und vor allem eine intensive Aufklärung über mögliche Risiken der gewählten Anlageprodukte. Nicht selten werden so aus den klaren Pluspunkten unklare Strategien, die mit hohen Kosten und Verlusten einhergehen. Wer die Vorteile einer Direktbank nicht missen möchte, aber trotzdem professionell und unabhängig beraten werden möchte, kann die Dienste eines

 

unabhängigen Anlageberaters in Anspruch nehmen. Dieser verbindet den Wunsch nach Beratung mit den Kostenvorteilen einer Direktbank. Außerdem ist er, wie die Bezeichnung schon vermuten lässt, völlig unabhängig und keinen Konzerninteressen verpflichtet. Verpflichtet ist der unabhängige Berater allein seinem Kunden, was allein schon dadurch zum Ausdruck kommt, dass er NICHT von den Partnergesellschaften bezahlt wird, sondern auf Honorarbasis direkt von seinem Kunden. Wie finde ich nun den RICHTIGEN unabhängigen Anlageberater? Mit nur 10 Fragen, die Sie auf Wunsch hier kostenlos erhalten, können Sie herausfinden, ob Ihr Berater wirklich für Sie arbeitet oder nicht, versprochen!

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